Geschichte des Pfadfinderzentrums

Nach der Wiedergründung des Stammes Baunach,in den Jahren 1945 – 1946 hatten die Sippen keinerlei Räume in denen sie sich treffen konnten.
Anfangs traf man sich in Privatwohnungen, was aber auf dauer keine Lösung sein konnte. Nach langem Überlegen und vielen Diskussionen war es klar: Ein Pfadfinderheim musste her.

Die kurze Geschichte über einen langen Weg

“Vom Heim zum Pfadfinderzentrum“

Nun Walter, einer unserer Pfadfinder hatte eine Großmutter.
Diese Großmutter hatte ein Waldstück. Lange Verhandlungen – dann begann der Bau einer Holzhütte.
Nachdem die Bäume geschlagen und ein Teil der Wände stand, merkten wir,
dass die Hütte zu weit vom Ort weg war, kein Licht, kein Wasser hatte und auch noch ein schlechten Weg, der bei Regen kaum zu begehen war.
Also Kommando zurück. Es musste etwas anderes her.

Besprechungen und Verhandlungen mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat.

 

Ergebnis:

Wir bekommen ein Stück einer Sandgrube, umgeben von Wasserlöchern und angehäuftem Schutt, Stroh und anderen Dingen. Freudig begann das Reinigen des Grundstücks.

1Hausbau
Auch das Aufrichten des Dachstuhls -Alles in Eigenleistung
2Richtfest
Bald schon konnte Richtfest gefeierte werden

Die Steinbrücke über den Main war in den letzten Kriegstagen gesprengt worden.
So tauchten wir einen Sommer lang die Sandsteine aus den Tiefen des Mains.
Die Amerikaner hatten Trucks, mit denen die Quader zum Bauplatz gefahren wurden.
Ein Bauplan wurde eingereicht und unser Kurat sorgte für eine ganz schnelle Genehmigung.

Die Jahre gingen ins Land und 1954 wurde das Heim eingeweiht.

1962 war es mehr oder weniger renovierungsbedürftig.
Zuerst Gaslicht. Die tollste Erfindung der Neuzeit.
Also, dann Wasserleitungen legen, Elektroleitungen montieren, Ausfaulgrube bauen und Kanalanschluss herstellen.
Dann war das Haus zu klein. Also kam der Anbau von Küche, Toiletten, Essraum, Werkraum und der Raum für die Leiter des Stammes.

 

Dann wurden 1500 m2 Gelände angekauft, die Sumpflöcher aufgefüllt, bepflanzt und alles wurde eingezäunt.

3HeimAnbau1
– Nach dem ersten Anbau (links) –

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder gingen die Jahre ins Land. Das Haus war nun erneut zu klein für den Stamm geworden. Also wieder von vorne:

Ein weiteres Gelände wurde aufgechüttet. Wieder Diskussionen, Besprechungen und Pläne. Dann ein zweiter Anbau mit zwei Garagen und zwei Gruppenräumen und einem Vortrags- und Versammlungssaal für rund 100 Personen. Zusätzlich wurde eine angrenzende Wiese als Parkplatz übernommen.

 

4HeimAnbau2
– In der Bauphase des zweiten Anbaus –
Digital Camera
– Bei der Einweihung des zweiten Anbaus –

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreuz
– Unser Lageraltar –

Jetzt sind wir glücklich, denn wir haben eine Menge Arbeit am Hals.Aber viele kommen zum lagern und zum feiern, denn unser Gelände umfasst jetzt fast 7 000 m2 mit viel Platz für Zelte, einen großen Stein als Lageraltar und einem großen Holzkreuz, damit wir das Beten nicht vergessen und Danke sagen können für das Erreichte.

Das Pfadfinderzentrum im aktuellen Zustand könnt ihr auf unserer Seite zur Haus- und Lagerplatzvermietung sehen.